Chor der Auferstehungskirche Herford-Laar
 

165 Jahre – Chor der Auferstehungskirche Laar


In diesem Jahr feiert der Chor der Auferstehungskirche sein 165. Geburtstag mit einem umfassenden Festprogramm, dessen Höhepunkt eine echte Rarität das barocke Oratorium „Il Diluvio Universale“ des italienischen Komponisten Michelangelo Falvetti sein wird.
In  diesem Werk im Stil der italienischen Barockoper die Geschichte des Überlebens von Noah und seiner Frau Rad mit allegorischen Figuren wie den Elementen, der „Göttlichen  Gerechtigkeit“ und der „Menschlichen Seele“ sowie dem Chor als Stellvertreter der Untergehenden Kreaturen und der überlebenden  Auserwählten erzählt wird. Zusammen mit dem musikalischen, literarischen, bildnerischen und theologischen Begleitprogramm soll es einen künstlerischen Beitrag zum Nachdenken über die zunehmende Bedrohung des Planeten durch Unwetter, Überschwemmungen und steigende Meeresspiegel in Folge des Klimawandels darstellen, welches Thema könnte nach den Katastrophen-Erfahrungen des vergangenen Jahres aktueller und relevanter sein?








 

Mittwoch, 08.06.2022,  19.30 Uhr   Theologischer Vortragsabend  mit  Pastor Stuke
Titel:  „Noah  -  von der Katastrophe zur Rettung“
Musikalisch umrahmt vom Posaunenchor des CVJM Laar und dem Chor der Auferstehungskirche Laar
Eintritt frei

Kunstausstellung   11.6. – 7.8.
Wasser – Lebenselixier, Augenweide und tödliche Bedrohung
Werke von Madlen Kordes, Melanie Janz-Zimperfeld, Dominik Gigler und Jugendlichen Bielefelder und Herforder Schulen und Kunstschulen.
Die Ausstellung in der Kirche kann rund um die Veranstaltungen und Gottesdienste besucht werden.

Eine Auswahl an Bilder der Ausstellung finden Sie in unserer 'Galerie'.

Samstag, 11.6. Musikfest um die Auferstehungskirche Laar  16.30 Uhr
Familienkonzert   Das Wasser des Lebens   Märchen vom Wasser erzählt von Stefanie Jacob, Lieder von Regen, Flüssen, Meeren, Zauberlehrlingen und Regenbogen mit Kinder- u. Jugendchor Detmolder Schloss-Spatzen

Pause: Imbiss für Groß und Klein

19.30 Musikalisch-literarischer Abend   Es rauschet das Wasser und bleibet nicht stehen
Romantische Kunstlieder und Duette, Volkslieder und Instrumentalmusik rund ums Wasser
Texte von Unwettern, Fluten und steigenden Meeresspiegeln gegen den Klimawandel
mit Mitgliedern des Chores der Auferstehungskirche, Freundinnen und Freunden
Tatjana Schuster – Klavier   -   Eintritt frei

Bilder vom musikalisch-literarischen Abend am 11.06.2022:



Sonntag, 26.06.2022,  19.00 Uhr   Auferstehungskirche Laar
Konzert  „Die Zerstörung der Schöpfung durch das Geschöpf“
Herr, unser Herrscher, Psalm 8  op. 2 Nr. 6 SWV 27  aus den Psalmen Davids
von Heinrich Schütz  (1585 – 1672)
Oratorium  „Il Diluvio Universale“  Die universelle Sintflut
Text: Don Vincenco Giattini,  Musik:  Michelangelo Falvetti  (1642 – 1692)
Uraufführung  1682 in Messina
Textlesung:  Die Zerstörung der Schöpfung durch das Geschöpf, Dietrich Bonhoeffer, 30.1.1945
Isabel Chrostek und Irina Trutneva – Sopran, Isabel Grübl – Alt,
Jonathan Dräger – Tenor,  Klaus Beltzer – Bass, Thomas Streipert – Narr/Tod,
Yoana Varbanova – Percussion,  Andrea Schwager – Cembalo und Orgel
Chor der Auferstehungskirche Herford-Laar,
Orchester aus Musikern der Nordwestdeutschen Philharmonie und des Landestheaters Detmold,  Künstlerische Leitung: Christiane Schmidt
Es gibt nummerierte Plätze zu 20 €. Kartenvorverkauf bei Hanna Storck, Tel. 05221 / 32690, hanna.storck@gmx.de

Die Erde leidet: Die Schöpfung kann und darf uns nicht gleichgültig sein. In einer mehr und mehr globalisierten Welt vergessen wir manchmal den Blick auf  Gottes  gute Schöpfung. Das Konzert möchte den Blick der Menschen in unserer Region zur Erhaltung der Schöpfung schärfen.

Herr, unser Herrscher, Heinrich Schütz 1585-1672, Psalm 8, op. 2 Nr. 6,  SWV 27 aus den Psalmen Davids, Geistliches Konzert.  Wir erinnern an den 350. Todestag in 2022 von Heinrich Schütz
Die Herrlichkeit Gottes und die Größe des Menschen. Heinrich Schütz bezieht sich mit diesem Höhepunkt  seiner Kompositionskraft sowie der damit übertragenen Faszination aus Zuversicht und Schönheit auf ein Beispiel für die Musikgeschichte.
Oratorium:  Titel:  „Il diluvio“ (Die universale Sintflut) Text nach Genesis, 1. Buch Mose Das Oratorium handelt von der Sintflut, wie sie in der Bibel in den Kapiteln 6-8 überliefert ist.

Gott ist der Boshaftigkeit der Menschen überdrüssig und entschließt sich, die Menschen zu vernichten. Er schont das Leben von Noah, seiner Frau und seinen Kindern, die zusammen mit vielen Tieren die Arche betreten. Durch den anschließenden Regen ertrinken alle Menschen und Tiere außerhalb der Arche.
Mit den dankbaren Überlebenden schließt Gott einen neuen Friedensbund.
Erster Teil:  Im Himmel
Zweiter Teil:  Auf der Erde
Dritter Teil:  Die Sintflut
Vierter Teil:  Die Arche
Die Figur eines weisen Narren wird szenisch durch das Stück führen.

Die Aufführung wird durch digitale Textdarstellung synchron in deutscher Sprache unterstützt, sodass die Texte in deutscher Sprache sowohl im Programm als auch visuell verstehbar gemacht werden. Wir sind der Überzeugung, dass die dramaturgische Wirkung des Oratoriums nur in der Originalsprache abzubilden ist.

Montag, 1.8. –  Freitag, 5.8. 2022  Kindermusicalwoche für Kinder und Jugendliche von 7 – 17
Abschlussaufführung: Freitag, den 5.8. – 17.00 Uhr

Aqua & Miamoja  –  Die Brunnen sind leer   von  Heinz-Peter Riedel und Hans-Jürgen Netz
Ein bezauberndes Kindermusical, dessen Grundgedanke es ist, sich musikalisch mit der Umweltproblematik der zukünftigen Wasserversorgung auf unserer Erde auseinander zu setzen.


Zweites Halbjahr 2022   (Neustartprojekt)
Freitag, 30.12.2022
um 19 Uhr  Konzert: DER MESSIAS von Georg Friedrich Händel  1685-1759
Konzerttitel:  Für den Frieden  Innehalten in Zeiten des Krieges
Im Gedenken an jene, über die das Leid des Krieges gekommen ist.
Musik die uns inne halten lässt.
Weltliteratur von Georg Friedrich Händel  DER MESSIAS   „Verheißung und Geburt des Heilands“  &  Halleluja,  Würdig ist das Lamm und Amen.
Das Oratorium wird in einer außergewöhnlichen szenischen Einrichtung zur Aufführung gebracht, für Soli, Chor und Orchester.
Im Vorspann: Te Deum  von Marc Antoine Charpentier  in D-Dur (H. 146)
Das Te Deum von Marc-Antoine Charpentier in D-Dur (H. 146) ist das bekannteste Werk des französischen Komponisten. Es ist ein Grand Motet, eine Sonderform der Motette für Soli, Chor und Orchester, die am Hof von Ludwig XIV. entwickelt wurde. Charpentier komponierte dieses Te Deum gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als er Kapellmeister an der Kirche Saint-Louis der Jesuiten in Paris war, wahrscheinlich zur Feier der Schlacht bei Steenkerke vom 3. August 1692 oder auch anlässlich des Vertrags von Turin 1696.

H. 146 ist allerdings Charpentiers einziges Te Deum mit Pauken und Trompete. Seine Bekanntheit verdankt es der Tatsache, dass die ersten acht Takte des Präludiums als Erkennungsmelodie der Eurovision verwendet werden.