Chor der Auferstehungskirche Herford-Laar
 

Benefizkonzert mit ungewöhnlicher Bandbreite
Pop- und Klassik-Gala in der Auferstehungskirche Herford-Laar
Artikel aus der Neuen Westfälischen von Philipp Tenta

Herford. Ein Reigen Buntes kann für wahllos vermischtes Einerlei stehen oder, wie am vergangenen Samstag in der Auferstehungskirche Laar, für eine Wundertüte voll musika­lischer Überraschungen. Zahlreiche Musiker, darunter der bekannte Blockflötist Horst Nölle hatten sich zusammengefunden, um ein abwechs­lungsreiches Programm von Barock, Klassik und Roman­tik bis hin zu Popmusik zu prä­sentieren. Viele der Interpre­ten waren dabei auch in ganz ungewohnten Rollen zu erle­ben. So beeindruckte die jun­ge Cellistin Jana Schmidt nicht nur mit Saint-Saens und Paul McCartney auf ihrem Instru­ment, sondern auch als Abba­Background-Girl für ihre Schwester Luisa.

Die Organistin der Auferste­hungskirche, Dariia Lytvish­ko, zeigte als Continuo-Spie­lerin am Spinett und als Puccini-Sängerin ihr vielseitiges Talent. Als ausgebildete Pia­nistin ist das Klavier aber wei­terhin ihre große Liebe, was sie mit einer souveränen Beetho­ven-Interpretation unter Be­weis stellte. Chorleiterin Christiane Schmidt war sowohl als Klavierbegleiterin, Sängerin von Barockmusik und Musi­calinterpretin unterwegs.

Mit Ausschnitten aus der be­liebten Oper 'Hänsel und Gretel des deutschen Spätroman­tikers Engelbert Humperdinck und den Laarer Bläsern, die Traugott Fünfgelds Laarer Frühlingssonate intonierten, endete der formelle Teil des Programms. Zum Abschluss wurden alle Mitwirkenden und das Publikum eingeladen, sich mit „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen" musikalisch zu vereinen. Passend zur Karnevalszeit scherzte, ulkte und plauderte Clownin Flora alias Bettina Burkamp durch das Programm.

Ihr gelang es auf ungewöhn­liche Weise, musikalische In­formationen mit amüsanter Kurzweil zu verbinden. Das Konzert wurde organisiert, um die Aufbauarbeit des Kinder­chors Mini-Vox zu unterstüt­zen. Kinder bis zum Errei­chen der vierten Klasse treffen sich montags um 17:45 Uhr im Gemeindehaus der Auferste­hungskirche zum gemeinsa­men Singen.







Der Beatles-Klassiker Yesterday war in einer Version für Cello und Klavier zu erleben, vorge­tragen von Jana und Christiane Schmidt        

Foto: Philipp Tenta


Herford Weihnachtskonzert in Auferstehungskirche Laar

Die Zuhörer in der Auferstehungskirche Laar erleben ein Weihnachtskonzert "Kontraste" mit NWD-Musikern, Chor und Solisten. Am Fontane-Geburtstag erklingt Händels „Messias“ in der Mozart-Bearbeitung.

© Ralf Bittner

31.12.2019 | Stand 31.12.2019, 16:45 Uhr |

Wie es der Titel des Weihnachtskonzertes „Kontraste“ andeutet, erleben die Zuhörer in der voll besetzten Auferstehungskirche Laar ein besonderes Konzert. Mit Felix Mendelssohn Bartholdy, Händel und Mozart drücken gleich drei Komponisten ihre Freude über die Geburt Jesu aus. Außerdem erinnert das Konzert am 30. Dezember, Theodor Fontanes Geburtstag, an den großen, realistischen Autoren und dürfte wohl eine der letzten Veranstaltungen zum Ende des Fontane-Jahres 2019 überhaupt gewesen sein.

Konzert mit den Handschriften dreier Komponisten

In Mendelssohns Komposition des Christus-Oratoriums kommt der Weihnachtsteil nur als Fragment in drei Sätzen mit kraftvollem, aber feierlichen Schlusschor vor. Chorsopran Sabine Lübker gestaltet klar ihr Rezitativ. Chortenor Gerd Büntzly fragt unterstützt von den Solisten, Tenor Jonathan Dräger und Bass Gottfried Meyer „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ Die Antwort liefert der Chor mit dem feierlichen Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern!“

Die feierlichen Choräle finden sich auch in Georg Friedrich Händels „Messias“ aus dem Jahr 1741 und in dessen Mozart-Bearbeitung aus dem Jahr 1788, die im von Christiane Schmidt geleiteten Konzert erklingt. Ausgewählt hat sie den ersten Teil mit der Verkündigung von der Geburt Jesu, das jubilierende „Halleluja“, das den zweiten Teil beschließt und das Chor und Orchester mit der gebotenen Kraft und Freude musizieren. Auch beim „Amen“, das Oratorium und Konzert beschließt, fügen sich Streicher, Fanfaren und das immer wieder durch alle Stimmen des Chores wandernde „Amen“ zu einem Wohlklang zusammen, der die Zuhörer verzückt auf den Bänken Atem holen lässt bevor sie langen, verdienten Applaus spenden.

Laarer Chor, Orchester und Solisten bringen die Kontraste zusammen zum Klingen






Musikalischer Gottesdienst am 26. Januar 2020 um 10 Uhr

„Gönnen Sie sich was Gutes!“….. Besuchen Sie den Musikalischen Gottesdienst - „Tankstelle für Glauben, Trost und Gemeinschaft“  - am 3. Sonntag nach Epiphanias, 26. Januar 2020 um 10 Uhr in der Auferstehungskirche Herford Laar, Laarer Str. 299.

Unser Ziel:  Menschen dafür zu gewinnen und einzuladen. Wichtig ist, dass alle in der Familie, Bekannte, Freunde und Nachbarn dafür werben.

Pastor Dietmar Stuke predigte über Apostelgeschichte 10, 21-35  „Sie erfahren etwas über: „Jesu Zuwendung zu den Heiden“.  

Musik hörten Sie von Oskar Frederik Lindberg „old Pastoral Hymn“, Sätze aus den Oratorien von J. S. Bach, Camille Saint-Saens und Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie die Fuge aus BWV 552 

„Bach selbst zeigte seine Werkschätzung von Präludium und Fuge Es-Dur, in dem er es als Teil des dritten Teils der Clavierübung drucken ließ“, eines der schönsten und schwersten Werke des Komponisten.

Sie erlebten den strahlenden Klang der Führerorgel in der Laarer Kirche, die nach dem Klangbild der Silbermann-Orgeln von Prof. Arno Schönstedt und Kantor Werner Husemann 1958 konfiguriert wurde.

Es wirkten mit: Uli Schulz, Trompete, Dariia Lytvishko, Orgel, Christiane Schmidt, Künstlerische Leitung, sowie der Chor der Auferstehungskirche Herford-Laar.